„Tanne Thalheim, uns're Liebe, uns're Mannschaft, unser Stolz, unser Verein, Tanne Thalheim”

4 PUNKTEWOCHENENDE – WOHL DAS EINZIGE IM NOVEMBER?

FSV Treuen 1992 - SV Tanne Thalheim 2:2 (1:0)

Aufstellung der Tannen: Karsunke, Hesse, Barthold, L. Hirsch (74. T. Hirsch), Schindler, Groschopp, Yahay (64. Teichert), Wendler, Schaarschmidt (76. L. Gräbner), Grasse, Nitzsche

Tore: 2. Min.  1:0 Andre Meyer 72. Min. 2:0 Tobias Rink, 77. Min. 2:1 Manuel Grasse, 84. Min. 2:2 Robert Nitzsche

Zuschauer: 99 +  Schiedsrichter:  Jakob Döring

Trotz, dass die Katze am Freitag von unserer Regierung schon aus dem Sack gelassen wurde, durften die Amateure am Sonntag doch noch einmal Fußball spielen. Ab Montag ist nun nur noch Schulsport und Sport für Sportler möglich die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten (gemeint sind dabei die Fußballmillionäre). Es ist ein Witz, über den man aber leider nicht lachen kann.

So ging der große Bus mit unseren treuen Busfahrer Dirk und seiner Mandy auf Sammeltour vom Waldstadion Richtung Treuen. In Hartenstein stiegen dann die letzten beiden Fußballer ein (wobei Clausen seine Tasche vergessen hatte und so dem Spiel nur als Zuschauer beiwohnte). Nach den Fiebertests und Abstrichen war klar – ALLE GESUND – Treuen wir kommen. Noch schnell die Bitte das Spiel ernst zu nehmen (auch wenn die Saisonfortführung durch die Beschlüsse wieder ins Wackeln kommt) und die 10 Punktemarke zu knacken.

Wetterbedingt ging es auf den Ausweichrasenplatz. Auf den kleinen und rutschigen Platz kamen die Gastgeber viel besser zurecht. Begünstigt durch den frühen Führungstreffer machten die Gastgeber mehr Druck. Besonders kam es durch sehr gut getretene Ecken und Freistöße immer wieder zu gefährlichen Situationen vorm Thalheimer Tor. Einmal hielt Karsunke Weltklasse, bei anderen Situationen hatten wir Glück. Bei Bartholds Fackel vom 16ner hatten die Treuener einen Schluck vom Glückstee getrunken.

Ungenauigkeiten auf beiden Seiten sorgten auch in Halbzeit 2 nicht für einen guten und torszenenreichen Fußball. So versuchte es Wendler mit Umstellungen und Wechseln.

Erwähnenswert und für den Spielausgang entscheidend dann die von Treuen inszenierte Hirschjagd. Teil 1: Ein Wolfsrudel im Thalheimer Strafraum bei einem Eckball. Der Hirsch wird getroffen – liegt am Boden – rappelt sich auf – und spielt mit geprellten Rippen weiter. Wendler sieht das hängende Geweih auf den Platz und Wechsel einen frischen Hirsch ein. Genau in diesem Augenblick das 2:0 für die Gastgeber.

Durch die Umstellung geht bei den Tannen nun doch einmal etwas mehr über die Außen.

So bekommt Grasse endlich einmal einen Ball im Strafraum auf den Schlappen und der Anschlusstreffer ist gefallen. Die Tannen gehen nun mehr Risiko und Treuen bekommen ihre guten Kontergelegenheiten nicht ausgespielt. So kommt es zu Teil 2 der Hirschjagd. Da dieses Mal der Hirsch im Treuener Strafraum zu Fall gebracht wurde, gab es Elfmeter. (Der Hirsch blieb unverletzt). Obwohl Nitzsche im Spiel sehr unglücklich blieb, legt er sich die Kugel hin. Der Torwart lag eigentlich schon in der rechten Ecke, doch Nitzsche wollte unbedingt auch dorthin schießen. So glitt der scharfe, platzierte, schmutzige, glatte Ball unter den fehlenden Bauch des Keepers ins Netz zum Ausgleich.

Die guten spielerischen Ansätze aus dem Training konnte das Team wieder viel zu wenig umsetzen. Deshalb muss man mit dem Punkt sehr zufrieden sein.

SV Tanne Thalheim 2 – TSV Brünlos 5:1 (1:1)

Aufstellung der Tannen: Neukirchner, Walther, P. Gräbner, Haase, Neubert, Rockstroh, R.  und S. Nötzel, Stampfer, Rößler, Schubert, Masek, Ido, Veithöfer

Tore: 40. Min.  1:0 Paul Gräbner 45. Min. 1:1 Pascal Ackermann, 52. Min. 2:1 Fabio Walther, 70. Min. 3:1 Justus Stampfer, 81. Min. 4:1 Joey Schubert, 88. Min. 5:1 Daniel Rößler

Zuschauer: 85 Schiedsrichter:  Marcel Wolf

Von der Papierform her eigentlich eine klare Sache, doch bei einen Derby ist es immer etwas anders – eigentlich - . So sehen die Zuschauer eine erste Halbzeit, wo es erst am Ende in der Bude raschelt. Und das auf jeder Seite einmal. Bis dahin ein gerechtes Unentschieden. Im Halbzeit 2 stellten dann Walther und Stampfer die Ampeln auf Tannegrün. Schubert und Rößler gaben dann noch zwei grüne Kleckse hinzu. Macht dann also 3 Punkte und Sieg Nummero 7.

Aus diesem Grund wird auch hier eine ZWANGSPAUSE angeordnet. Wen es nicht passt, kann gerne den Mund aufmachen!

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