Weihnachtsfeier der Alten Herren: Ausgelassen und mit großem Applaus
Für unsere Alten Herren durchaus ungewöhnlich fand die Weihnachtsfeier 2025 im Nachholemodus erst am vergangenen Samstag, den 24.01.2026 statt. Verabschiedet wurde der langjährige „Chef“ Jürgen Keil, gefeiert wurde im Anschluss bis in die Puppen.
Zum ersten Mal in dieser Form ging die Feier im „Plastegras“, der Vereinslokalität im Sportlerheim, über die Bühne. Schon früher war das eigentlich Gang und Gäbe, verschiedene Umstände verhinderten dies in den letzen zwei Jahrzehnten.
Nun war es also mal wieder soweit – und es gilt ein großes Dankeschön an das gesamte Team um Thomas Drechsel auszurichten, die diesen Anlass ermöglicht haben.
Nach einführenden, organisatorischen Worten wurde Sportkamerad Jürgen Keil aufgerufen. Ihm wurde für seine langjährige Tätigkeit, insgesamt kommen ohne weiteres über drei Jahrzehnte zusammen, herzlich und mit langanhaltendem Beifall gedankt. Einige Anwesende waren sichtlich gerührt. Erst jetzt wird deutlich, wie viel Zeit und Engagement eigentlich in diesem Ehrenamt steckt.
Ferner ging eine Auszeichnung an den mit Abstand besten Torschützen der abgelaufenen Freundschaftsspiel-Saison, Manuel Grasse, mit 16 Treffern. Er hat sich hervorragend in das Team integriert. Insgesamt absolvierten die Tannen eine durchwachsene Saison mit mehr Niederlagen als Erfolgen, daher kann das Ziel für 2026 nur eine Verbesserung dieser Bilanz sein. Auch der langjährige DJ Matthias Schwalbach kam nicht zu kurz, er zieht zu seiner Frau „irgendwohin zwischen Anklam und Neubrandenburg“ – über Jahrzehnte hinweg sorgte er für beste Unterhaltung. Wir wünschen alles erdenklich Gute!
Nach einem äußerst schmackhaften Essen warteten (fast) alle der über 70 Gäste gespannt auf das alljährliche Programm, dass dieses Mal unter dem Motto „Zirkus Alkohol“ für viele Lacher sorgte, unter anderem beim Auftritt von Löwe Leo, der „Bestie aus Mitteldorf“, dressiert und domptiert von „Jaque Cognac“.
Im Anschluss ging es sehr entspannt und feierlich zur Sache, wie man hört hielten die letzten Akteure bis ins Morgengrauen aus, andere marschierten ohne die eigentlich notwendige Oberbekleidung nach Hause…
Alles in allem kann von einer absolut gelungenen Veranstaltung gesprochen werden, und wenn sich weiterhin darum bemüht wird, ein bisschen Verständnis füreinander aufzubringen, steht weiteren Feierlichkeiten dieser Art eigentlich nur das eigene Ego im Wege.
(Zelle, 28.01.2026)