Deutlicher Heimsieg über Tirol Dittmannsdorf

SV Tanne Thalheim 2 – SV 1990 Tirol Dittmannsdorf/W 6:1 (4:0)

Aufstellung der Tannen: Justin Schirmer, Fabian Werner, Nino Groschopp (78‘ Hösel), Lucas Gräbner, Philip Dauth, Niels Hanse (61‘ Langer), Tom Hirsch (76‘ Haupt), Paul Gräbner, Joey Schubert (61’ Schenkel), Adrian Teichert, Jonas Kunze (46‘ Hahn)

Torfolge: 1:0 Philip Dauth (3‘), 2:0 Niels Hanse (12‘), 3:0 Paul Gräbner (32‘), 4:0 ET Sebastian Fritzsch (45+1‘), 5:0 Willy Hahn (51‘), 5:1 Marco Richter (52‘), 6:1 Paul Gräbner FE (90+1‘)

Schiedsrichterin: Thekla Schneider  Zuschauer: 92

Thalheim 2 zurück auf der Erfolgsspur.
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gewinnt unsere zweite Mannschaft das Heimspiel gegen Aufsteiger SV Tirol 1990 Dittmannsdorf/W. Aber erstmal alles der Reihe nach.

Am 8. Spieltag stand erneut ein Aufsteiger auf dem Programm. Geplant war das Spiel ursprünglich auf dem Rasenplatz in Dittmannsdorf, allerdings kam unter der Woche der Anruf aus Dittmannsdorf, ob man das Heimrecht tauschen könne, da der Platz unbespielbar sei. So stieg am Sonntag das Spiel auf unserem Kunstrasen an der Stollberger Straße. Tirol, zuletzt mit Siegen am Stück, wollte seine Serie auch im Zwönitztal ausbauen – gegen eine angeschlagene Mannschaft, die nach zwei Niederlagen unter Zugzwang stand. Unsere Jungs, diesmal wieder mit voller Besetzung, wollten unbedingt verhindern, erneut ein Heimspiel zu verlieren.

Pünktlich ging’s los auf dem Kunstrasen – und den besseren Start erwischte unsere Mannschaft. Nach nicht mal zwei Minuten fand ein schöner langer Ball über die Kette den flinken Joey Schubert, der allein auf den Keeper zulief. Sein Abschluss landete allerdings in den Armen des Torwarts. Eine Minute später das gleiche Bild: Wieder Schubert frei durch, diesmal legte er aber clever zurück auf Dauth, der aus dem Rückraum ankam und mit einem scharf platzierten Schuss in die rechte Ecke für die frühe Tanne-Führung sorgte.

Die Tannen blieben dran – kurz darauf hatte Gräbner die Chance zu erhöhen. Das erledigte in der 12. Minute aber Flügelflitzer Niels Hanse. Eine Hereingabe von der rechten Seite unterlief Stürmer Kunze, der Ball fiel am zweiten Pfosten – wie drei Haselnüsse für Aschenbrödel – Hanse vor die Füße, und der musste nur noch aus zwei Metern einschieben.

Die Tannen blieben weiter konzentriert, spielten guten Fußball und standen in der Abwehrkette um Kapitän Lucas Gräbner sehr stabil. Beim 3:0 war erneut Hanse beteiligt: Auf außen bringt er den Ball scharf in den Strafraum, wo Gräbner aus fünf Metern einschiebt und früh den Deckel draufmacht. Die Tannen belohnten sich für eine starke erste Halbzeit – auch, weil von Tirol viel zu wenig kam, um gefährlich zu werden.

Mit dem Halbzeitpfiff stellten die Jungs um Mirko Herpich sogar auf 4:0. Ein scharf getretener Eckball auf den langen Pfosten fiel vor die Füße eines Verteidigers, der im Körperduell von Lucas Gräbner entscheidend gestört wurde und den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte – Eigentor. Damit ging es mit einer komfortablen und verdienten 4:0-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Tannen munter weiter. Der eingewechselte Willy Hahn erzielte kurz nach Wiederanpfiff das 5:0. Vor dem Strafraum erobert Hahn den Ball, Rechtsverteidiger Werner hinterläuft, bekommt die Kugel, bringt eine Hereingabe – diese prallt an einem Verteidiger ab, genau vor die Füße des einlaufenden Hahn, der direkt verwandelt.

Direkt im Gegenzug erzielte Tirol den Ehrentreffer. Eine Unachtsamkeit in der Verteidigung, und aus 17 Metern konnte der Stürmer frei abschließen – in die lange Ecke zum 5:1. Daraufhin ruhten sich die Jungs etwas auf der Führung aus und verloren etwas an Souveränität. Das Spiel wurde ungenauer, unkonzentrierter – nennenswerte Chancen gab es bis zum Elfmeter in der Nachspielzeit keine mehr.

In der 91. Minute kam Hahn im Strafraum nach einem Foul zu Fall. Stürmer Gräbner übernahm die Verantwortung vom Punkt und traf ganz sicher zum 6:1-Endstand.

Den Tannen gelingt es damit, nach zwei Niederlagen in Folge endlich wieder drei Punkte einzufahren. Jetzt gilt es, den Schwung mitzunehmen – am kommenden Sonntag beim nächsten Heimspiel gegen Schlusslicht Königswalde.

„Tanne Thalheim, uns’re Liebe, uns’re Mannschaft, unser Stolz, unser Verein, Tanne Thalheim”